Portugal überrascht mit großer Vielfalt

Unglaubliche Ausblicke bietet das Duorotal, in dem auch Flußkreuzfahrtschiffe ihre Gäste zu den schönsten Plätzen Portugals bringen.


Alcobaça, Fatima, Duoro und noch viel, viel mehr...

Vor vielen Jahren war Portugal das Reiseziel für Trendsetter und Menschen, die gerne ihre Freiheit ausleben wollten. Sie zog es zuhauf an die Algarve, wo Aljezur wegen seiner tollen Surfmöglichkeiten inzwischen fast fest in deutscher Hand ist. 

 

 

Heute hat sich das Reisebild gewandelt. Städte wie Porto und Lissabon haben sich zu Hotspots für kurze Ausflüge in den südwestlichsten Teil Europas auch wegen der guten Preissituation entwickelt. An der Algarve geben sich die Sonnenhungrigen an Orten wie Carvoeiro (deutsch)  Vilamoura (englisch), Faro, Lagos  und Albufeira (jeweils gemischt) die Hand, was insgesamt dafür sorgt, dass der Tourismus in Portugal zum Aufschwung dieses armen Landes beiträgt, aber leider auch schon jetzt die folgen das Massentourismus erkennen lässt. 

 

Dabei hat dieses Land mit einem aktuellen Mindestlohn von rund 3,50 Euro viel mehr zu bieten, als die sogenannten Hotspots. Schön Landschaften ,ruhige, strandnahe Städte und eine atemberaubende Kultur prägen das Land, das sich aktuell zu einem Marktführer bei erneuerbaren Energien - hier speziell Solarstrom -  entwickelt. Anlagen mit der Größe von bis zu 50 Fußballfeldern zeugen davon.

 

Wer tief eintaucht und das Land insgesamt bereist, lernt zudem wunderbare Menschen, herrliche Weine und Speisen kennen und wird deshalb viel Spaß und Freude haben, zumal die Sonne (fast) immer scheint.

 

Wir jedenfalls haben Portugal mit dem Mietwagen durchquert und nachfolgende Texte und Bilder werden sicherlich Ansporn für den einen oder anderen sein, sich auf die Spuren dieser Reise mit Start und Ende in Lissabon sowie vielfältigen Erlebnissen zu begeben. 

 

Und jetzt viel Spaß beim Lesen und Betrachten weiterer Texte und Bilder!

 

Adeus em Portugal!

 

Texte und Bilder: Franz Theodor Prinz

Reiseroute und Hotels: Franz Theodor Prinz

Restaurants: tripadvisor / private Recherche

Reiseführer: Portugal aus dem Dumont Verlag

 

 


Wer genau hinschaut entdeckt in weiter Ferne (oben links) schon das ,,Adlernest'' - Marvao, ein wunderbarer Ort, eine herrliche Burg mit Ausblicken bis weit nach Spanien. Mehr als beeindruckend.

Das ,,Adlernest'' rückt immer näher und offenbar später auf einem der Türme....

... Ausblicke wie diesen


Rundreise

Bis zu drei Wochen sollte man für eine komplette Rundreise schon einplanen, wenn Sommer, Sonne, Land, Landschaften und Kultur im Vordergrund stehen. In diesem Fall lohnt es sich, von Lissabon bis Lissabon zu reisen.
Ansonsten ist ein Split gut möglich: z.B. in Lissabon starten und in Faro enden und die fehlenden Bereich durch den einen oder anderen Ausflug kompensieren. Die Flugroute Deutschland- Porto - Lissabon - Deutschland bietet sich ebenfalls an.

 

Foto:
Schon die Kultur in Andalusien war beeindruckend, die in Portugal ist jedoch noch bedeutend vielfältiger

Mietwagen

Wer genügend Zeit hat, kann sich von Deutschland aus mit seinem Wagen, Camper oder Wohnmobil auf den Weg in die äußersten Bereich des europäischen Kontinentes machen.

Viel entspannter geht es natürlich mit einem Flug nach Portugal und anschließender Miete des gewünschten Fahrzeuges. Plattformen wie billiger-mietwagen oder check24 geben einen guten Überblick. Gut beraten ist jedoch auch, wer direkt bei einem der großen Anbieter - z.B. Sixt - anmietet.

 

Foto:
Nur wer unterwegs stoppen und spontan auf den Auslöser drücken kann, gelingen solche Schnappschüsse

Hotels

Due Auswahl der Hotels sowohl in den größeren Städten als auch im Landesinneren und den kleineren Orten ist sehr groß. Wer in die Vielfalt eintauchen und die richtige Wahl für seine Bedürfnisse treffen möchte, ist bei Anbietern wie Expedia oder booking com gut aufgehoben. Gute Informationen vermittelt aber auch die Seite der portugiesischen Tourisismusorganisation ,,Visit Portugal''. Hier gibt es Tipps für alles, was für eine Reise nach Portugal wissenswert ist.

Foto:
Solar da Cerca do Mosteiro, eine wunderbares B&B mit Blick auf das Kloster von Alcobacar, das man einfach gesehen haben muss.



Und los geht's - einmal quer durch Portugal


Das Zisterzienserkloser von Alcobaca - ein mehr als beeindruckender Anblick. Die großen Überraschungen folgen aber beim Blick ins Innere dieser größter Klosteranlage Portugals

Ein atemberaubender Reiseauftakt in Alcobaca

Nach der Ankunft am Flughafen in Lissabon geht es – wie in fast alle mediterranen Ländern –etwas hektisch zu, wer sich jedoch in Geduld übt verfügt nach einer guten Stunde Wartezeit am jeweiligen Schalter über seinen Mietwagen und kann loslegen.

 

Unsere Tour führte uns zunächst nach Alcobacar. Hier stand neben einem Ausflug in das Surferparadies Nazareh das ehemalige Zisterzienserkloster der Heiligen Maria von Alcobaça, O Mosteiro de Santa Maria de Alcobaça, oder auch Die königliche Abtei von Alcobaça, A Real Abadia de Alcobaça, Weltkulturerbe seit 1989, im Focus.

 

Das ehemalige Kloster ist eine der größten Klosteranlagen Portugals mit der auch heute noch größten Kirche des Landes. Von dort ist es nur ein Katzensprung ins herrlich gelegene Nazaré, das insbesondere im Spätherbst viele Surfer wegen seiner Riesenwellen anlockt.

 

Tipps: 

1.     Mietwagen:

Schon bei der Anmietung des Mietwagens in Deutschland die wichtigsten Versicherungen (Haftpflicht, Vollkasko - am besten ohne bzw. mit geringer Selbstbeteiligung-, Gals- und Reifenschutz, 2. Fahrer) buchen, um sich zusätzliche Diskussionen vor Ort zu sparen. Englischkenntnisse zwingend nötig.

2.     Hotel:

Noch ein Geheimtipp: das wunderbare Bed and Breakfast Solar da Cerca do Mosteiro, direkt am Kloster gelegen (großes Plus: u.a. kostenfreie und gesicherte Parkplätze); wer lieber am Meer wohnen möchte, kann sich eines der zahlreichen Hotels in Nazareh aussuchen.

 


Viele Höhepunkte in und auf dem Weg nach Tomar

Wer sich entscheidet, auf seiner Rundreise in Tomar zu übernachten hat den Vorteil, die kulturellen Höhepunkte auf dem Weg nach und in Tomar am Reisetag zu genießen. So ist mit Batalha ein weiteres UN- Weltkulturerbe  knapp 25 Kilometer von Alcobaca  und Fatima, eine der wichtigsten katholischen Wallfahrtsstätten mit der Erscheinungskirche, nur weitere 20 Kilometer entfernt. Von dort bis Tomar sind es schließlich noch 40 Kilometer, so dass alle Höhepunkte in aller Ruhe genossen werden können. Schließlich ist Tomar die Stadt des Templerordens und Sitz des Convento de Christo, der 1162 von den Templerrittern gegründeten Wehr- Klosteranlage. Weltkulturerbe- und christliche Stätten, die zu beschreiben viel Text erfordern würden. Deshalb sollen nachfolgend einige Bilder von diesen kulturellen Topps erzählen.

Tipps:

Hotel:
Preisgünstig, aber gut: Hotel Dos Templarius (mit kostenlosen Parkplätze auf der Anlage); modern und schick: Thomar Boutuiqe Hotel (Parkplätze in der Nähe).

Ritterburg:

Es lohnt sich, diese am Nachmittag nach der Ankunft zu besuchen, dann ist es merklich ruhiger. Vom Hotel Dos Templarius z.B. ist es nur ein kleiner Spaziergag über wenige Treppen hinauf.


Schon der Blick auf der Vorderfront in Batalha läßt die Größe der Klosteranlage erahnen.

Auf der rückwärtigen Seite schließlich ein einmaliger Blick auf die unvollendete Kapelle.

Einmalig in der Welt der Kultur: die unvollendete Kapelle der Klosteranlage von Batalha.


Millionen Menschen zieht es jährlich zur Wallfahrtsstäte Fatima. Der größte kirchliche Vorplatz der Welt zieht gleich alle Besucher in seinen Bann.


Fatima - kleine Bildgalerie mit Eindrücken von diesem heiligen Ort


Es geht hinauf auf die Burg der Tempelritter - für einen Portugaltripp eigentlich ein Pflichtbesuch, überzegt diese Anlage doch mit überraschenden Aus- und Ansichten. Doch schaut selbst....



Conimbriga überzeugt und Porto weiß zu glänzen

Die Reise führt uns weiter nach Porto, allerdings nicht direkt. Wenn einem schon dicke Steine in den Weg gelegt werden, sollten diese auch genauer untersucht werden. So geschehen in Conimbriga. Die umfänglichsten Überreste einer römischen Ansiedlung locken nur wenige Besucher an, sind aber ein absoluter Höhepunkt für alle, die Interesse an Geschichte haben.

Vor allem, weil auf unserer Reise überwiegend maurisch geprägte Weltkulturerben locken. Da ist ein Abstecher in die römische Geschichte sehr willkommen.

Gegen Mittag in Porto gehört die schöne Aussicht vom Miradouro Serra do Pilar zum Pflichtprogramm. Hier, auf der anderen Seite des Duoro, wo Portos Portweinhersteller die Touristen zu Verkostungen einladen, ist der Blick auf das wunderschöne portgiesische Städtchen am schönsten.

Die touristischen Höhepunkte könnten anschließend im Schnelldurchgang bis in den Abend hinein abgehakt werden. Wer jedoch auf seiner Rundreise mindestens einen weiteren Tag in Porto bleibt, sollte die Stadt am Folgetag in aller Ruhe bei einem gemütlichen Rundgang genießen. 

Am Vormittag durch den Praca da Ribeira spazieren und anschließend die Ponte Dom Luis I. , die Igreja da Sao Francisco (eine Kirche wie - fast - keine andere), das Centro Portugues de Fotografia sowie die Igreja da Carmo besichtigen und natürlich einen Blick vom Torre dos Clerigos werfen. Von hier liegt einem Porto zu Füßen.

Davor oder danach ist der Besuch der Livreria Lello ein weiterer (letzter) Höhepunkt des Vormittages. Die ,,Geburtsstätte'' von Harry Potter lockt allerdings so viele Besucher an, dass sich jeder erst im einige Meter entfernt liegenden Besucherzentrum ein Zugangsticket besorgen muss.

Nach der Mittagspause in einem der zahlreichen Restaurants geht es zum berühmten Bahnhof, dem Estaco de Sao Bento, der mit farbenprächtigen Azulejos  bestückten Wänden zu begeistern weiß. Es folgt die Se do Porto, ein wuchtiges Gottshaus, dessen Bau bereits im 12. Jahrjunder begonnen wurde. Nach einem Abstecher über die Escada dos Guindais, vorbei an mittelalterlichen Häuser und Gängen, taucht plötzlich wieder der Ausgangspunkt des Rundganges, der Praca da Ribeira auf, wo sich zahlreiche Restaurants für ein typisch portugiesiches Abendessen anbieten.

Tipp: 

Hotel:

Und wer ein zentrumsnahes Hotel für seine Übernachtungen sicht, ist zum Beispiel im NH Collection direkt gegenüber den Haltestellen der Tram und nur wenige Meter vom Aufzug runter zum Duoro entfernt, bestens aufgehoben.

Mobilität:

Fast alles in Porto lässt sich gut zu Fuß erkunden. Alternativen sind Bus und U-Bahn, aber auch ein Taxi (in Porto sehr günstig).

 


Die Ausgabungsstätte in Conimbriga überrascht mit sehr gut erhaltenen Überresten aus der Römerzeit.


Selbst an Tagen, an denen die Sonne sich nur hin und wieder blicken lässt, erfreuen die Blicke auf Porto, seine berühmte Dom Lois I. und die vielen  bunten Häuser

Auch optisch ein Licktblick in Porto: das NH Collection Hotel.

Portos Bahnhof Sao Bento - ein wahrer Touristenmagnet - kaum Zeit und Platz für schöne Fotos.

Blick auf Portos wunderbare Altstadt

Porto - kleine Bildgalerie mit Eindrücken von dieser schönen Stadt


Über Guimarez, Duoro und Evora bis zur Algarve

Ja, es sind schon einge Kilometer mit dem Mietwagen zurückzulegen, will man möglichst viel von Portugal sehen und erleben. Es lohnt sich, langweilig wird es an keinem Tag, zumal die Rundreise sehr abwechslungsreich geplant und durchgeführt werden kann. Von Porto geht es in Richtung Guimarez (ein wunderschöner kleiner Ort mit einer herausragenden Altstadt). Vorher stehen jedoch noch zwei Abstecher auf dem Programm.

 

Zum einen die Basilika Santa Luzia, die hoch auf dem Berg thront und ihre Besucher zu begeistern weiß - vor allem, weil sie stark an ihre berühmte Schwesterkirche in Paris erinnert. Wer nachfolgend die Bilder sieht, weiß von welcher französische Kirche hier die Rede ist.

 

Zum anderen gehört eine kure Fahrt nach Braga dazu, wozu die Bom Jesus de Monte nicht nur wegen der herrlichen Kabelbahnfahrt hinauf ein ganz besonderes Erlebnis ist. Eröebnisse ganz anderer Art stehen anschließend auf dem Programm.

 

Den herrlichen Blicken über das Duorotal  - möglichst eine Übernachtung auf einem der zahlreichen Weingüter einlegen - folgen Ausblicke ganz anderer Art, wenn es anschließend ins Hochgebirge geht, wo das ,,Adlernest'' (Erklärung folgt in der Bildunterschrift).

 

Wer auf den Weg hierhin - ja es sind schon einige Kilometer zurückzulegen - in Castello de Vide übernachtet, genießt ein weiteres Mal eines dieser kleinen, wunderschönen portugiesischen Dörfer.

Mindestens eine Übernachtung (wir waren zwei Tage dort) sollten für Evora eingeplant werden, an manchen Stellen schöner, lieblicher und dafür längst nicht so überlaufen wie die größeren Städte Porto und Lisssabon.

 

Die Fahrt runter zur Algarve ist landschaftlich nicht so schön, läßt aber schön Einblicke in die Korkwälder Portugals zu. Ein besichtigung in einer Korkfabrik könnte deshalb ebenfalls auf der Tagesplanung stehen. Am Ende der lange Fahrt taucht das Meer auf, und die Algarve lockt mit Sonne , Strand vielen Felsen, aber auch  schönen kleiner Dörfern und Städten wie Tavira, Faro, Lagos und Sagres, wo der südwestliche Ausblick Europas die Touristen anzieht.

Wer es beim Aufenthalt an diesem Küstenstreifen ruhig angehen lassen will, dem seit eine Unterkunft im Landesinneren geraten, wer es lebhaft möchte dem kann zum Beispiel ein Aufenthalt in der Touristenstadt Vilamoura empfohlen werden.

Tipps:

  • Santa Luzia und Bom Jesus de Monte
    Hier bietet sich eine Übernachtung in Guimarez an (z.B. Hotel Toural, einfach, aber gut)
  • Duoratal
    Hier kann eine Übernachtung - z.B. auf dem Weingut Quinta de la Rosa - um ein schönes Abendessen auf der Quinta im eigenen Restaurant und die Teilnahme an der Weinernte (natürlich je nach Jahreszeit) ergänzt werden
  • Auf dem Weg nach Evora
    Eine Zwischenübernachtung in Castello de Vide (dort in einem der zahlreichen sehr schönen Bed & Breakfast) sorgt in luftiger Höhe für wunderbare Blicke (vor allem am Tag nach der Übernachtung, wenn es hoch auf das ,,Adlernest'' geht)
  • Evora
    Mindestens eine Übernachtung ist hier Pflicht, denn Evora hat nicht nur die ,,Knochenkapelle'' zu bieten. Übernachtungstipps: Hotel Olive oder ,,The Noble House''
  • Algarve:
    Einen zentralen Ort für mindestens drei Übernachtungen je nach Gusto suchen und von dort  die schönen Orte und Strände entdecken.

 

Die Basilika Santa Luzia erinnert dstark an Montmatre in Paris. Sie thront auf einem Hügel und ist -recht spektakulär - per Seilbahn zu erreichen. Im Inneren überrascht sie mit Schlichtheit und Eleganz

Auch die Bom Jesus de Monte thront auf einem Hügel und läst wunderschöne Blick in die Ferne zu. Auch hier geht es mit technischer Hilfe nach oben, doch diesmal ist es keine Seilbahn sondern die weltweit einzige mit Wasserkraft betriebene Seilbahn nimmt die Besucher mit auf die Bergspitze.

Wunderbare Weine werden hier geboren: das Duorotal, einzigartig, anmutig, farbenfroh und fruchtbar. Ja, hier entstehen einige der besten Weine weltweit.


Evora - kleine Bildgalerie mit Eindrücken von dieser schönen Stadt



Die Algarve  und mehr- kann kleine Bildgalerie Träume wecken?



Lissabon: Abschluss einer wunderbaren Rundfahrt

Lissabon wird nicht zu Unrecht von vielen als eine der schönsten Städte der Welt bezeichnet. Entsprechend groß ist auch der Andrang an Aussichtspunkten, kulturellen Attraktionen, aber auch in den kleinen Gassen der Altstadt. Und da spielt es keine Rolle, ob man in Alfama, Bairro Alto oder Belem unterwegs ist. Lissabon legt fast überall Zeugnis vom stolzen und traditionsbewussten Portugal ab. Die kleinen Cafe's, die Gebäude mit den herrlichen Azulejos, die vielen Aussichtspunkte- hier Miradouro genannt - , die wunderbaren Weltkulturerbeattraktionen in Belem und natürlich die Straßenbahn mit ihren alten Wagons, mit denen schon die Lissaboner Urgroßväter die vielen Höhenunterschiede dieser Stadt überwunden haben. Für viele Touristen ist es ein MUSS, sich auch einmal mit der Linie 28 auf eine kleine Stadtrundfahrt zu begeben.

Mit Straßen- und U-Bahn, Zu Fuß oder per Taxi (sehr kostengünstig) lässt sich die Stadt hervorragend erobern.

 

Tipps:

  • Hotel
    Zentraler geht es gar nicht: Der Komplex der Schwesternhotels Mundial und Portugal am Martim Moniz kann Ausgangspunkt zu zahlreichen Rundgängen sein. Das Mundial ist ideal für größere Touristengruppen, das Portugal ist kleiner, aber auch feiner. Und an der Rezeption unbedingt nach dem Aufzug zur Burg fragen. Dieser befindet sich nur wenige Meter entfernt in einem Einkaufszentrum und spart einen mühsamen Aufstieg.
  • Line 28
    Egal für welches dieser beiden Hotels man sich entscheidet: wer bereit ist, schon um 8 Uhr das Hotel zu verlassen, findet in knapp 50 Metern Entfernung die Ausgangshaltestelle für die Linie 28. Und zu diesem Zeitpunkt ist ein Sitzplatz (fast schon) garantiert.
  • Belem
    Für einen Ausflug nach Belem wird ein Taxi empfohlen, denn wer dort nicht nur die Pasteis da Nata sondern auch die Weltkulturerbestätten eingehend unter die Lupe nehmen will, muss gut zu Fuß sein.
  • Sintra
    Lissabon eignet sich ideal für einen Tagesausflug nach Sintra, das kleine Städtchen vor den Toren Lissabons, das mit seinen wunderschönen Schlössern und Burgen zu begeistern weiß. Am besten geht dies übrigens mit der Bahn.

Welch ein Anblick:  Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymitenkloster, Weltkulturerbe). Das Bild oben zeigt den gesamten Komplex, das Bild unten gewährt einen Einblick in den Innenhof mit seinem Kreuzgang.

Einmal mit der Linie 28 durch die Lissaboner Altstadt - für viele Touristen gehört dies zu einem Ausflug nach Lissabon zwingend dazu. Zu Fuß lassen sich die Höheunterschiede per Aufzug überwinden. Das Bild in der Mitte zeigt den Elevador de Santa Justa für Lissabons wohl bekannteste Fahrt in die Höhe. Hierfür sollte man aber Zeit mitbringen.  Rechts der Elevador Castelo, noch ein Geheimtipp. :-))


Ausklang:  Bildgalerie mit Impressionen aus Lissabon und Sintra


Und zum Ende einer wunderbaren Rundreise durch Portugal der Blick auf den Palácio Nacional da Pena, von vielen auch als das ,,Neuschwanstein von Portugal'' bezeichnet...Vemo-nos em Portugal